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Barbezat & Villetard

Sonderausstellung Bulle. Eine Stadt im Focus

22.11.2014 - 08.03.2015
Bulle. Eine Stadt im Focus


Camille Villetard (1987) und Matthieu Barbezat (1981)

Bern, Siders & Paris

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Nach einem Master in grafischem Design in Paris schloss Camille Villetard ihre Studien 2012 mit einem Master of Art in Public Sphere an der Walliser Schule für Gestaltung ab. Sie arbeitet mit Matthieu Barbezat zusammen, der 2011 einen Master CAP Fine Arts an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Bern erwarb.
Gemeinsam nehmen die beiden seit 2013 an zahlreichen Gruppenausstellungen in der Schweiz, insbesondere im Musée Olsommer (Veyras-sur-Sierre, 2014), und in Klaipeda (Litauen, 2014) teil. 2013 arbeiteten sie in einem Künstleratelier in Rojaraku (Lettland).

Zugehörigkeiten

Die Arbeit des Künstlerpaars Barbezat-Villetard besteht aus einer Kuhhaut und dem Brandeisen, mit dem diese markiert wurde.
Mit dieser Haut macht sich das Paar ein starkes und unumgängliches Symbol der Region zu eigen: die Holsteinkuh. An die Wand gehängt, kann man die Haut wie eine Karte lesen; sie skizziert ein Territorium, wobei die Flecken unterschiedliche Räume zu begrenzen scheinen.
Darüber hinaus bildet die Marke des Brandeisens eine stilisierte Form mit reinen, dynamischen Linien, die von der realen Ausdehnung der Stadt Bulle angeregt ist. Die Zeichnung des Eisens gleicht absichtlich einem Logo, als würde sich die Stadt eine neue Identität schaffen.
So stehen sich im Werk von Barbezat-Villetard Tradition und Moderne gegenüber. Die Gewalt des Brandeisens spielt auf den unausweichlichen Niedergang der ländlichen Gesellschaft und die wachsende Eroberung des Lands durch die Stadt an.

Unser herzlicher Dank richtet sich an François Haenggeli – Ferronnerie d’art Fribourg.